Besichtigung des Mausoleums auf dem Krähenhügel am 28.05.13

Mausoleum Dresden-Lockwitz
Zum Treffen des Heimatvereins Lockwitz am 28.05.2013 waren alle historisch Interessierten willkommen. In einer Exkusion wurde das Mausoleum der Familie Kap-herr auf den Krähenhügel besichtigt. Der Ankündigung in der SZ waren etliche Besucher gefolgt und ließen sich auch vom Dauerregen nicht abhalten. Die Besichtigung ermöglichte der letzte in Dresden noch lebende Nachfahre der Familie Kap-herr, Moritz Freiher von Crailsheim.
Gegen die Dunkelheit in der unterirdischen Gruft kämpften die Besucher mit Taschenlampen an und lauschten den Ausführungen Herrn von Crailsheim über die Geschichte des Mausoleums. Er berichtete über die Entstehung in den Jahren 1871/1872, die Zerstörung der Grabstätte nach dem Zweiten Weltkrieg und seine Anstrengungen nach der Wende, die Begräbnisstätte und das umliegende Land zu erwerben. Nachdem dies gelungen war, unternahm er ab 1994 erhebliche Anstrengungen um wenigstens das Gebäude zu erhalten, wenn sich auch die Gräber nicht wieder herstellen ließen.
Von 1873 an wurden die Angehörigen der Fam. von Kap-herr aus Lockwitz, Prohlis und Bärenklause in den insgesamt 48 Grabkammern beigesetzt. In der Fremde verstorbene Familienmitglieder wurden aus Mecklenburg, Paris u.a.Orten in das Mausoleum auf dem Krähenhügel überführt.
Zum Schluss ein paar Daten und Fakten:
  • Grundsteinlegung am 02.11.1871 durch den Maurermeister Kreyhsig aus Lockwitz
  • Übergabe es fertigen Baus am 31.12.1872 an den Auftraggeber Baron Carl Johann v.Kap-herr
  • Die Kosten des Baues betrugen 8.208 Thaler, 15 Groschen und 1 Heller und verteilten sich wie folgt:
    - Gruftbau  3 618,14,5 Thaler/Groschen/Heller
    - Eingangsüberbau 1 771,12,2 Thaler/Groschen/Heller
    - Steinmetz-und Bildhauerarbeiten 2 424,9,3 Thaler/Groschen/Heller
    - Einfriedung 394,9,1 Thaler/Groschen/Heller

Text: Mitglied Heimatverein Frau Käker

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