Rundwanderung: Lockwitz, Burgstädteler Linde, Kreischa, Babisnauer Pappel

Kirschblüte in Dresden-Lockwitz und Umgebung (Foto: Herr und Frau Schreiber)

Für Text und Fotos geht der Dank an Herrn und Frau Schreiber:

Rundwanderung 3: Von Lockwitz über die Burgstädtler Linde nach Kreischa und über die Babisnauer Pappel nach Lockwitz

Diese Wanderung ist im April / Mai zur Blüte der Buschwindröschen sowie zur Apfelblüte sehr empfehlenswert.

Anforderungen: ca. 20 km / 6 - 7 h, leicht bis mittelschwer, vor allem im ersten Abschnitt (Lockwitzgrund) für geländegängige Kinderwagen nur bedingt geeignet, ab Burgstädteler Linde geeignet.

Wanderkarte: Topografische Karte, Blatt 37, 1 : 25000 Dippoldiswalde, Kreischa, Dohna

Teil 1 - Von Lockwitz über die Burgstädteler Linde nach Kreischa (3 - 3,5 h)

Unsere Rundwanderung beginnt in Lockwitz am Frosch. Wir gehen in östlicher Richtung über die Lockwitzbrücke und am Bäcker vorbei. Wenige Meter danach biegen wir rechts in die Straße "Am Gickelsberg" ein. Hier beginnt auch die Markierung Gelber Punkt, der wir bis Kreischa folgen.

Anregung: An der Straße "Am Gickelsberg" befindet sich eine kleine Pforte zum Lockwitzer Friedhof. Der kleine Abstecher lohnt sich. Denn auf dem Friedhof gibt es die alten Gräber solch bedeutender Lockwitzer Familien und Persönlichkeiten zu entdecken, wie z.B. der Fam. Rüger - Schokoladenfabrik, der Fam. Kreyßsig - Baumeister, der Fam. Hä- nichen - Mühlenbesitzer, das Grab von Dr. Theile - Arzt und Revolutionär u.v.m.

Höhenweg in Dresden-Lockwitz  (Foto: Herr und Frau Schreiber)An der nächsten Brücke angekommen halten wir uns entspr. der Markierung geradeaus. Rechts von dem schmalen Wanderweg fließt der Lockwitzbach. In diesem Abschnitt haben Wasseramseln ihr Revier. Kleiner als unsere Amseln und mit einem weißen Latz versehen, tauchen sie im kalten Wasser nach ihrer Beute. An der linken Seite des Weges ist es felsig und wir sehen ehemalige Steinbrüche. Der Bereich nach dem Wirtschaftsgebäude "Garten und Landschaftsbau" ist vor allem im Frühjahr empfehlenswert. Hier blühen an den Hängen im Laubwald sehr viele Buschwindröschen. An einer Weggabelung (Baum mit Markierung) bleiben wir auf der markierten Wegstrecke und gehen links leicht nach oben. Bald unterqueren wir die Autobahnbrücke und erreichen am Ende des Hangweges eine baufällige Steintreppe. Wir gehen rechterhand kurz nach unten und erreichen links eine kleine Holzbrücke, die wir überqueren. Danach steigt der Wanderweg an und führt rechts an der Schutzhütte vorbei. Oben angekommen folgen wir dem markierten Höhenweg scharf rechts (Wegweiser nach Borthen ignorieren). Links am Weg befinden sich noch einige alte Bänke aus Sandstein.

Burgstädteler Linde  (Foto: Herr und Frau Schreiber)Der zweite Wegweiser, diesmal nach Burgstädtel, wird ebenfalls ignoriert. Wir wandern weiter auf dem markierten Höhenweg und passieren eine weitere Schutzhütte (links) und eine Aussicht auf einem kleinen Felsen (rechts, etwas abseits vom Weg). Der Wanderweg steigt noch einmal an und nach der letzten Kehre (oben) verlassen wir für ein paar Meter die Markierung und gehen den Pfad geradeaus über eine Streuobstwiese zum Naturdenkmal Burgstädteler Linde. Es ist ein idealer Rastplatz mit einer fantastischen Sicht auf den Wilisch, die Quohrener Kipse und das Kreischaer Becken.

Der Weg führt in gleicher Richtung weiter und wir erreichen nach wenigen Minuten den sehr schön restaurierten Dorfkern von Burgstädtel. Wir folgen der Straße immer geradeaus. Am Ortsausgang biegt die Straße nach links ab. Wir gehen aber entsprechend der Wegemarkierung nach rechts in Richtung Gombsen. Der breite Weg durch die weitläufigen Apfel- und Kirschplantagen (Blütezeit beachten) führt uns auf eine Anhöhe - den Langen Berg (292 m ü. N.).

Hier kreuzen sich einige Wanderwege. Unser Weg geht weiter geradeaus. Nach einer leicht abschüssigen Strecke durch den Wald erreichen wir eine Wiese mit einer wundervollen Aussicht auf Gombsen und das Umland. Unten angekommen halten wir uns nach der Bank rechts. Die Markierung befindet sich an einem etwas enfernten Obstbaum und ist nicht so gut erkennbar. Nach ca. 100 m sehen wir einen Wegweiser. Von dort geht es links. Vorbei an einem kleinen Weiher erreichen wir das Dorf Gombsen. Wir laufen bis zur Hauptstraße und halten uns dann rechts. Bald erreichen wir die Rosenschänke, Einkehrmöglichkeit, Montag Ruhetag.

Von der Rosenschänke aus führt uns der Wanderweg (Gelber Punkt) entlang der "Kreischaer Straße" durch eine Wohnsiedlung. An der Lockwitztalstraße in Kreischa angekommen halten wir uns links und betreten den Kurpark (Markierung beachten). Nach einem schön angelegten Steingartenquartier gehen wir rechts über die Brücke. Wir queren den Wirtschaftshof der alten Klinik und biegen nach der Telefonzelle links in den hinteren Teil des Parkes ein (Markierung). Der Parkweg führt parallel zur Straße. Wir verlassen den Park in südwestlicher Richtung. Über der Straße befindet sich eine Pizzeria (Einkehrmöglichkeit).

Gänselieselbrunnen in Kreischa  (Foto: Herr und Frau Schreiber)Alternative: In Kreischa bietet sich eine gute Möglichkeit die Wanderung zu halbieren und mit dem Bus zurück zu fahren. Dazu gehen wir die Straße links bis zum Kreisverkehr. Von dort halten wir uns rechts und laufen vorbei am "Cafe Lehmann" (Einkehrmöglichkeit, Montag Ruhetag) zur Bushaltestelle.

Am Weg dahin sollten wir dem schönen "Gänselieselbrunnen" unsere Aufmerksamkeit schenken.

Die Buslinien 86 oder F bringen die etwas müden Wanderer zurück nach Lockwitz (2 Tarifzonen beachten).

Teil 2 - Von Kreischa über die Babisnauer Pappel zurück nach Lockwitz

Weg nach Babisnau (Foto Herr und Frau Schreiber)Wir setzen unsere Wanderung von der Pizzeria aus fort. Dazu benutzen wir die Straße "Am Schäferberg" direkt links von der Pizzeria. Die Wegemarkierungen sind zu Beginn des zweiten Teilabschnittes Grüner Punkt, Richtung Possendorf und Gelber Punkt mit einem D - Richtung Babisnau. Die Straße führt aufwärts und ist im ersten Abschnitt beidseitig, später nur noch links von Wohnhäusern gesäumt. Auf einem separaten Fußweg (links) erreichen wir das ehemalige Schloß Zscheckwitz (Infotafel) - www.lockwitztal.de/html/zscheckwitz.html . Dahinter befindet sich das Reha-Zentrum für Kinder und Jugendliche, eine Außenstelle der Bavaria Klinik. Unser Weg geht auf der Straße weiter. Kurz vor dem Ortseingang Theisewitz erreichen wir ein kleines Tal. Hier biegt der Wanderweg rechts ab (Gelber Punkt mit D). Wir überqueren eine kleine Holzbrücke und erreichen nach wenigen Metern die Pension "Zum schönen Otto".  Eine große Kastanie schmückt den Platz.

Blick auf Kautzsch (Foto Herr und Frau Schreiber)Wir biegen rechts auf die Straße nach Kleba ein. Oben im Ortsmittelpunkt von Kleba angekommen, befindet sich an einer Eiche der Wegweiser. Diesem folgen wir, indem wir auf der Straße links in Richtung weiter laufen. Nach ca. 300 Metern erreichen wir eine Hauptstraße. Wir queren die Hauptstraße und gehen entsprechend der Markierung geradeaus auf dem Feldweg weiter. Von hier aus haben wir in Richtung Osten eine schönen Blick auf Kautzsch und die Bavaria-Klinik. Gegen Westen sehen wir Possendorf mit seiner markanten Kirchturmspitze.

Babisnauer Pappel (Foto Herr und Frau Schreiber)Auf der Höhe angekommen, biegen wir noch vor dem Ortseingang Babisnau links ab (Wegweiser, Markierung Roter Punkt). Am Naturdenkmal Babisnauer Pappel haben wir den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht (330 m ü. N.) Von der Aussichtsplattform können wir den fantastischen Blick über das gesamte Elbtal - von der Lößnitz im Westen bis zu den böhmischen Bergen im Osten - genießen.

Nach einer zünftigen Rast setzen wir unseren Weg in gleicher (westlicher) Richtung fort, erreichen einen breiteren Weg und folgen diesem rechts (Roter Punkt). Nachdem wir die Ortsverbindungsstraße Babisnau - Possendorf überquert haben, wandern wir leicht bergab nach Golberode. Ungefähr 200 m nach dem Ortseingangsschild biegen wir an einer Sandsteinsäule in Richtung Gaustritz / Lockwitz rechts ab. Auf der wenig befahrenen Straße erreichen wir den kleinen Ort Gaustritz. Dort halten wir uns zunächst links und folgen dann dem Wegweiser Lockwitz / Sobrigau nach rechts. Im Dorfkern von Gaustritz können wir uns an Hand einer Informationstafel über den frühgeschichtlichen Grabstein informieren. Wir verlassen Gaustritz auf dem "Sobrigauer Weg", einer kleinen Straße, gesäumt von schmucken Eigenheimen. Die Straße wird später zu einem von Kastanien gesäumten Weg und biegt im weiteren Verlauf rechtwinklig nach Sobrigau ab.

Achtung, an dieser Stelle folgen wir nicht mehr dem breiten Weg, sondern biegen nach links in einen schmalen Pfad ein. Dieser führt uns durch den Wald hinab zum Gebergrund. Im Frühjahr wird der Weg von prachtvollen Blütenteppichen (Hohler Lerchensporn, Anemonen) gesäumt. Unten angekommen, überqueren wir auf einer Holzbrücke den Geberbach und nehmen unmittelbar danach den Pfad nach rechts bis hoch zum Gebergrundweg (Richtung Autobahnbrücke). Rechtsseitig wird der Weg gesäumt von Heckenrosen, wilden Kirschen und Schlehen. Wir wandern unter der Autobahnbrücke hindurch und erreichen alsbald den Damm der Talsperre Kauscha (Grüner Punkt). Von dort führt uns halbrechts ein breiter Betonweg hinunter zum Bach. Nachdem wir die wasserwirtschaftlichen Anlagen verlassen haben, gehen wir links vom Geberbach durch eine Kleingartenanlage. Danach gehen wir rechts und biegen noch vor der Auffahrt zum Kinder- und Jugendbauernhof links in einen kleinen Pfad ein. Entlang des Baches erreichen wir über einen Wiesenweg das Ende des Gebergrundes.

Wir entscheiden uns für den Rückweg über Nickern und biegen deshalb vor dem Garagenkomplex rechts ab. An dieser Stelle verlassen wir die Wegemarkierung Grüner Punkt. Der Weg teilt sich an einer neu angelegten Streuobstwiese. Wir gehen links bis zur Straße "Alter Postweg". Die Straße führt uns entlang moderner Reihenhäuser bergauf. Auf der Höhe des Grundstücks 22 a wechseln wir die Fahrbahn, gehen ein Stück rechts und nehmen die linke Abkürzung durch das Wäldchen. Oben angekommen, befinden wir uns auf der "Heinz-Bongartz- Straße". Wir wenden uns links und laufen entlang der ehemaligen Kaserne. Der gesamte Komplex wurde aufwendig restauriert und beherbergt heute Wohnungen in einer schönen Stadtrandlage. Fast am Ende des riesigen Gebäudes befindet sich das "Cafe Tortuga", Einkehrmöglichkeit, täglich ab 14.00 Uhr. Wir wandern in gleicher Richtung weiter bis die Straße rechts nach oben führt. An der Kurve überqueren wir die Straße und steigen eine kleine Treppe hinab. Wir halten uns rechts und erreichen nach wenigen Metern die Straße "Gebergrundweg". Diese gehen wir durch die Eigenheimsiedlung links herunter. Auf der "Nickerner Straße" angekommen, halten wir uns rechts und erreichen über die Straße "Am Galgenberg" (rechts) und die "Tögelstraße" (links) unseren Ausgangspunkt - den Lockwitzer Frosch.

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